WooCommerce vs Shopware 2026: Der Vergleich mit zwei frisch aufgesetzten Testshops

WooCommerce vs Shopware 2026: Der Vergleich mit zwei frisch aufgesetzten Testshops

WooCommerce vs Shopware ist der Vergleich, den in Deutschland fast jeder irgendwann anstellt, der einen eigenen Onlineshop selbst hosten will. Beide sind Open Source, beide laufen auf PHP und MySQL, beide kosten in der Grundversion keine Lizenz. Und trotzdem sind es zwei grundverschiedene Dinge. WooCommerce ist ein Plugin, das aus einer WordPress-Website einen Shop macht. Shopware ist ein Shopsystem, das von der ersten Codezeile an für den Handel gebaut wurde. Diese eine Unterscheidung erklärt fast alles, was danach kommt: die Kosten, die Geschwindigkeit, die Entwickler, die du brauchst, und die Fehler, die dir später passieren.

Die meisten Vergleiche im Netz arbeiten mit Adjektiven. „Flexibel“ gegen „professionell“, „einsteigerfreundlich“ gegen „skalierbar“. Das hilft dir nicht bei der Entscheidung. Wir haben deshalb am 23.10.2026 beide Systeme auf demselben Server frisch aufgesetzt, also WooCommerce 11.2.1 auf WordPress 7.1.3 und Shopware 6.6.8.2 in der Entwickler-Box von dockware, und nachgezählt: Tabellen, Code, Speicherbedarf, Antwortzeiten, Sicherheitsmeldungen. Dazu kommt, was wir aus mehreren Jahren Shopware-Betrieb und vielen WordPress-Projekten wissen. Wo wir etwas nicht gemessen haben, sagen wir das.

Video: Philipp Engel, „WooCommerce vs. Shopware 6! Meine Erfahrungen aus der Praxis!“ (September 2022). Das Video ist älter, die Grundargumente zu Architektur und Zielgruppe gelten aber weiter. Preise und Versionsstände darin sind veraltet.

WooCommerce vs Shopware: der Unterschied in einem Satz

Wenn du nur einen Satz mitnimmst: WooCommerce ist ein Shop, der in einer Website wohnt. Shopware ist ein Shop, der eine Website mitbringt.

Bei WooCommerce ist WordPress das Haus, und der Shop ist ein Anbau. Seiten, Blog, Benutzer, Medien, Menüs, Themes, all das gehört WordPress. WooCommerce hängt sich in diese Welt ein und speichert Produkte als eine besondere Art von WordPress-Beitrag. Das ist genial, wenn deine Website vor allem Inhalte hat und der Shop dazukommt. Es wird mühsam, wenn der Shop das Hauptgeschäft ist und WordPress nur noch im Weg steht.

Bei Shopware ist der Shop das Haus. Es gibt ein eigenes Datenmodell für Produkte, Varianten, Preise, Kundengruppen, Verkaufskanäle, Regeln und Abläufe. Inhalte baust du mit den „Erlebniswelten“, dem Seitenbaukasten von Shopware. Einen Blog bringt Shopware im Kern nicht mit, dafür brauchst du ein Plugin oder ein Headless-CMS daneben.

Daraus folgt eine einfache Faustregel, die wir in der Praxis selten widerlegt gesehen haben:

SituationEher WooCommerceEher Shopware
Du hast schon eine WordPress-Website✅
Der Shop ist ein Nebenkanal (Kurse, Merch, ein paar Produkte)✅
Blog und Ratgeber sind dein Hauptkanal für Kunden✅
Viele Varianten, Staffelpreise, Kundengruppen✅
B2B mit eigenen Preisen pro Kunde✅
Mehrere Länder, Sprachen und Währungen aus einem System✅ (im Kern)
Kleines Budget, kein eigenes Entwicklerteam✅
Du hast oder willst eine Agentur mit Symfony-Kenntnissen✅

Zwei Türme nebeneinander: links ein Haus mit eingestecktem Shop-Modul, rechts ein Turm, der komplett aus Shop-Bausteinen besteht

Unser Testaufbau

Beide Shops liefen am 23.10.2026 als Docker-Container auf demselben Server (12 Kerne, 22 GB RAM, Ubuntu). Beide nur lokal erreichbar, beide nach dem Test gelöscht.

  • WooCommerce: offizielles Image wordpress:php8.3-apache mit PHP 8.3.36, MariaDB 11 als Datenbank, WordPress 7.1.3, WooCommerce 11.2.1, Standard-Theme Twenty Twenty-Five. Installation per WP-CLI. Wir haben 300 einfache Produkte mit Preis, Artikelnummer, Lagerbestand und einer längeren Beschreibung angelegt.
  • Shopware: dockware/dev:6.6.8.2 mit PHP 8.3.13 und mitgelieferter MySQL-Datenbank, Demo-Daten von dockware (16 Produkte inklusive Varianten). Die Box startet im Entwicklermodus. Für die Messungen haben wir sie auf APP_ENV=prod umgestellt, sonst misst man den Debug-Overhead und nicht Shopware.

Ehrlich gesagt ist das kein perfekt symmetrischer Aufbau. Unterschiedliche Datenbank-Server, unterschiedliche Produktzahlen, Standard-Themes ohne Tuning. Er bildet aber ziemlich genau ab, was du bekommst, wenn du beide Systeme „frisch aus der Packung“ startest. Und an einigen Stellen hat genau diese Asymmetrie etwas gezeigt, das wir sonst übersehen hätten.

Die Installationszeit ist übrigens der erste große Unterschied. WooCommerce war per WP-CLI in 5,7 Sekunden heruntergeladen, installiert und aktiv. Shopware brauchte für den Container-Start mit vorbereiteter Datenbank rund eine Minute, und das ist schon die bequemste Variante. Eine echte Shopware-Installation mit Composer, Datenbank-Migrationen und Theme-Build dauert eher Viertelstunden als Sekunden. Wie das genau geht, steht in unserer Shopware-Installationsanleitung.

Die Zahlen auf einen Blick

Messgröße (23.10.2026)WooCommerce 11.2.1Shopware 6.6.8.2
Datenbanktabellen nach Installation48 (davon 36 von WooCommerce)228
Datenbank nach Installation4,1 MB (inkl. 300 Produkte)12,4 MB (Demo-Daten)
PHP-Dateien im Kern3.664 (nur das Plugin)5.655 (vendor/shopware)
Zeilen PHP-Code im Kern~768.000~454.000
Speicherplatz72 MB Plugin, 117 MB mit WordPress552 MB Installation, davon 501 MB vendor
PHP-Pakete laut Composer-Lockfile9 direkte Abhängigkeiten im Plugin141
RAM des Containers unter Last334 MB (WP) + 158 MB (DB)855 MB (alles in einem Container)
Felder der Produkttabelle23 in wp_posts + Meta75 in product
Antwortzeit Produktseite, ohne Seitencache (Median)115 ms67 ms
… mit Germanized aktiv183 ms(nicht nötig, im Kern)
Antwortzeit Produktseite, mit Seitencache(nicht im Kern)11 ms
Durchsatz Produktseite, 16 parallele Nutzer, kein Seitencache~99 Anfragen/s~95 Anfragen/s
Durchsatz mit Shopware-HTTP-Cache~483 Anfragen/s
Sicherheitshinweise auf GitHub, letzte 12 Monate0 (von 2 insgesamt)32 (von 92 insgesamt)
Releases auf GitHub, letzte 12 Monate3253

Zwei dieser Zeilen sehen auf den ersten Blick wie ein klares Urteil aus und sind es nicht. Beide erklären wir unten ausführlich: die Codezeilen und die Sicherheitshinweise.

Architektur: Plugin gegen Plattform

WooCommerce baut auf WordPress-Beiträgen auf

Ein WooCommerce-Produkt ist in der Datenbank zunächst eine Zeile in wp_posts, derselben Tabelle, in der auch Blogartikel und Seiten liegen. Diese Tabelle hat 23 Spalten. Alles Shop-Spezifische, also Preis, Artikelnummer, Lager, Gewicht, Steuerklasse, landet als einzelne Schlüssel-Wert-Paare in wp_postmeta. Bei unseren 300 Testprodukten waren das 5.400 Meta-Zeilen, also 18 Einträge pro Produkt.

Das Modell ist extrem flexibel. Jedes Plugin kann eigene Felder dazuschreiben, ohne dass jemand die Datenbank ändern muss. Der Preis für diese Flexibilität ist, dass Suchen und Filtern über viele Felder teuer werden. Eine Abfrage „alle roten T-Shirts in Größe M unter 20 Euro, die auf Lager sind“ muss mehrmals in eine sehr lange Tabelle greifen. WooCommerce hat deshalb inzwischen eigene Hilfstabellen, zum Beispiel wp_wc_product_meta_lookup, und für Bestellungen sogar ein komplett eigenes Tabellenmodell.

Shopware hat ein eigenes Datenmodell

Shopware kam nach der Installation auf 228 Tabellen, 32 davon beginnen mit product. Die Produkttabelle selbst hat 75 Spalten. Varianten sind eigene Produkte mit Elternverweis, Preise können pro Regel, Kundengruppe und Währung hinterlegt sein, Übersetzungen liegen in eigenen Tabellen. Darüber sitzt die sogenannte Data Abstraction Layer, eine Schicht, über die praktisch jeder Zugriff läuft und die auch die API automatisch erzeugt.

Für einen Händler mit 20 Produkten ist das Overkill. Für einen Händler mit 20.000 Artikeln, drei Sprachen und Großkundenpreisen ist es genau das, was er sonst mühsam per Plugin nachbauen müsste.

Links eine kompakte Datenbank mit einem langen Band aus Schlüssel-Wert-Kacheln, rechts ein Cluster aus vielen gestapelten Datenbanken

Ein Fund am Rand: HPOS ist bei einer CLI-Installation nicht an

WooCommerce speichert Bestellungen seit Version 8.2 standardmäßig in eigenen Tabellen (High-Performance Order Storage, kurz HPOS) statt als WordPress-Beiträge. So steht es in der WooCommerce-Dokumentation für Neuinstallationen. Bei unserer frischen Installation per WP-CLI war HPOS trotzdem aus. Die Tabelle wp_wc_orders existierte nicht, und eine Testbestellung landete als Beitrag vom Typ shop_order mit 21 Meta-Zeilen in den alten Tabellen.

Erst wp wc hpos sync und wp wc hpos enable haben das geändert. Danach gab es wp_wc_orders mit 17 Spalten und die Bestellung war umgezogen. Wir vermuten, dass das Einrichten der HPOS-Tabellen an den Einrichtungsassistenten im Browser gekoppelt ist, den eine reine CLI-Installation überspringt. Das haben wir nicht weiter geprüft. Die praktische Lehre ist trotzdem klar: Wer WooCommerce automatisiert installiert, sollte wp wc hpos status prüfen. Sonst läuft ein neuer Shop auf dem alten, langsameren Bestellmodell, ohne dass es jemand merkt.

Kosten: „kostenlos“ heißt bei beiden etwas anderes

Beide Systeme kosten in der Grundversion keine Lizenz. Shopware veröffentlicht den Kern unter der MIT-Lizenz, WooCommerce unter der GPL. Die echten Kosten stecken woanders.

Lizenz und Pläne

WooCommerceShopware
Grundsystemkostenlos (GPL)Community Edition kostenlos (MIT)
Kommerzielle Plänekeine eigenen, nur gehostete Angebote von DrittanbieternRise ab 600 €/Monat, Evolve ab 2.400 €/Monat, Beyond individuell (zzgl. USt.)
ErweiterungenWordPress.org (kostenlos), WooCommerce Marketplace, freie AnbieterShopware Store, meist als Monatsmiete
Rechtliches für DeutschlandGermanized (kostenlos, Pro ab 85 €/Jahr) oder German Marketim Kern großteils enthalten, Rechtstexte separat
Shopware-Preise: shopware.com/en/pricing, abgerufen am 23.10.2026. Germanized-Preise: vendidero.de, abgerufen am 23.10.2026.

Bei Shopware ist ein wichtiger Punkt, dass die Planpreise laut Hersteller mit dem Bruttowarenwert wachsen. „Ab 600 €“ ist eine Untergrenze. Wer die Community Edition nutzt, zahlt Shopware dagegen gar nichts, egal wie viel Umsatz er macht. Eine Umsatzgrenze für die Community Edition steht nicht in der Lizenz. Das haben wir im Artikel zu den Shopware-Shop-Kosten ausführlich nachgelesen.

Wo das Geld wirklich hingeht

In der Praxis sind die Lizenzen der kleinste Posten. Die großen Posten sind bei beiden Systemen:

  1. Aufbau. Ein WooCommerce-Shop mit fertigem Theme ist für ein paar Tausend Euro machbar, oft auch selbst. Ein Shopware-Projekt mit Agentur startet realistisch eher im fünfstelligen Bereich, weil die Entwickler teurer sind und das System mehr Einrichtung verlangt.
  2. Erweiterungen. Bei WooCommerce bezahlst du viele Plugins einmal pro Jahr, und es gibt für fast alles eine kostenlose Variante. Im Shopware Store sind Erweiterungen überwiegend Monatsmieten. Zehn Plugins zu je 10 bis 30 € im Monat sind schnell eine dreistellige Summe.
  3. Hosting. WooCommerce läuft bei kleinen Shops auf günstigem Webhosting. Shopware braucht mehr. Im Test belegte der Shopware-Container unter Last 855 MB RAM, WooCommerce samt Datenbank knapp 500 MB. Für Shopware planen wir mindestens einen eigenen VPS mit 4 GB RAM ein, für WooCommerce reicht anfangs weniger.
  4. Wartung. Updates, Sicherheitspatches, Kompatibilitätstests. Bei beiden Systemen ist das ein laufender Posten, den viele vergessen.

Eine pauschale Antwort „WooCommerce ist billiger“ stimmt für kleine Shops fast immer. Bei großen Shops dreht sich das manchmal, weil man in WooCommerce viele Funktionen erst per Plugin und Anpassung nachbauen muss, die Shopware schon mitbringt. Einen Mittelwert, ab dem das kippt, kann seriös niemand nennen. Das hängt zu sehr davon ab, was du brauchst.

Performance: was unsere Messung zeigt und was nicht

Die Frage, welches System „schneller“ ist, hört man oft. Die ehrliche Antwort lautet: Das hängt fast nur vom Cache ab.

Ohne Seitencache

Ohne Seitencache haben wir jede Produktseite neun Mal mit einem zufälligen URL-Parameter abgerufen, damit kein Cache greift, und den Median genommen. Gemessen haben wir die Zeit bis zum ersten Byte (TTFB).

  • WooCommerce ohne weitere Plugins: Produktseite 115 ms, Shop-Übersicht 139 ms, Startseite 71 ms.
  • WooCommerce mit Germanized: Produktseite 183 ms, Übersicht 192 ms. Das deutsche Rechts-Plugin kostete in unserem Test also rund 60 bis 70 ms pro Seitenaufruf.
  • Shopware im Produktivmodus, HTTP-Cache aus: Produktseite 68 ms, Kategorie 58 ms, Startseite 42 ms.
  • Shopware im Entwicklermodus: Produktseite 180 ms. Wer Shopware im Dev-Modus „testet“, misst Shopware fast dreimal so langsam, wie es ist.

Unter Last mit 16 gleichzeitigen Nutzern und 15 Sekunden Dauer lagen beide fast gleichauf: WooCommerce bei rund 99 Anfragen pro Sekunde, Shopware ohne HTTP-Cache bei rund 95. Shopware ist also pro Einzelaufruf schneller, verbraucht aber mehr Ressourcen, sodass sich das unter Last ausgleicht.

Mit Seitencache

Shopware hat einen HTTP-Cache im Kern. Ist er an, kam die Produktseite in 11 ms und der Durchsatz stieg auf rund 483 Anfragen pro Sekunde, also etwa das Fünffache.

WooCommerce hat keinen Seitencache im Kern. Den baut man per Plugin, Server-Cache wie Varnish oder beim Hoster. Wir haben im Test das Plugin Cache Enabler ausprobiert. Es hat in unserem Docker-Aufbau hinter einem Port, der nicht 80 ist, keine einzige Seite in den Cache geschrieben. Die Einstellungsdatei war nach dem Host ohne Port benannt, die Anfragen kamen aber mit Port. Wir haben das nicht weiter repariert und deshalb keinen Wert für WooCommerce mit Seitencache. In echten Installationen auf Port 443 tritt das so nicht auf, und mit einem funktionierenden Seitencache liegt WooCommerce in derselben Größenordnung wie Shopware. Der Punkt ist ein anderer: Bei Shopware ist der Cache eine Einstellung, bei WooCommerce ist er ein weiteres Bauteil, das du auswählen, einrichten und prüfen musst.

Zwei Rennstrecken mit Lieferwagen, eine mit vielen kleinen Mautstellen, die andere mit einem großen Cache-Tor

Was der Browser laden muss

Die ausgelieferte Produktseite war bei beiden fast gleich groß: 144 KB HTML bei WooCommerce mit Germanized, 147 KB bei Shopware. Unterschiedlich ist, wie der Rest kommt:

  • WooCommerce (Twenty Twenty-Five plus Germanized) bindet 33 <script>-Tags ein, von denen 20 externe Dateien mit zusammen rund 260 KB JavaScript laden. CSS liegt größtenteils direkt im HTML.
  • Shopware lädt eine CSS-Datei mit 396 KB und eine JavaScript-Datei mit 227 KB, beides ungezippt.

Viele kleine Dateien gegen ein großes Paket. Mit HTTP/2 und Kompression ist beides machbar. Unter WooCommerce wächst die Zahl der Skripte aber mit jedem Plugin, und genau da entstehen die langsamen Shops, die man im Alltag sieht. Ein WooCommerce-Shop mit 25 Plugins auf billigem Webhosting ist nicht wegen WooCommerce langsam, sondern wegen der 25 Plugins.

Rechtssicherheit in Deutschland

Hier liegt der Unterschied, der in internationalen Vergleichen fast immer fehlt.

WooCommerce ist ein amerikanisches Produkt. Ab Werk zeigte unser Testshop Preise als „$ 159.99“ an, mit Punkt als Dezimaltrennzeichen und ohne Hinweis auf Mehrwertsteuer oder Versandkosten. Selbst nachdem wir Land und Währung auf Deutschland und Euro umgestellt hatten, stand da „€ 159.99“. Das Komma muss man selbst einstellen. Für einen deutschen Shop brauchst du ein Plugin wie Germanized (über 70.000 aktive Installationen) oder German Market. Die liefern Grundpreise, Lieferzeiten, den Hinweis „inkl. MwSt. zzgl. Versand“, die Bestellbestätigung nach deutschem Recht, die Checkbox für AGB und Widerruf und inzwischen auch den Widerrufsbutton.

Shopware kommt aus Schöppingen im Münsterland, und das merkt man. Der Testshop zeigte ab Werk „inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten“ und Preise mit Komma. Grundpreise, Bestellbestätigung und Widerrufsbelehrung sind im Kern angelegt.

Der Widerrufsbutton

Seit dem 19.06.2026 gilt EU-weit die Pflicht zu einem Widerrufsbutton, in Deutschland in § 356a BGB umgesetzt. Kunden müssen online mit einem Klick einen Widerruf erklären können. Beide Systeme haben das inzwischen gelöst, aber auf unterschiedlichem Weg:

  • Shopware hat den Button im Kern nachgerüstet. Auf GitHub sieht man, dass daran noch gearbeitet wird. Im Oktober 2026 waren zum Beispiel Meldungen zu einem falsch ausgerichteten Widerrufsbutton und zu fehlenden Footer-Elementen bei aktivem Button offen. Grundsätzlich funktioniert er, aber wer ein eigenes Theme hat, sollte ihn auf Handy und Tablet prüfen. Eine frühere Meldung, dass der Button auf Smartphones erst nach Aufklappen des Footers sichtbar war, ist laut GitHub seit Mai 2026 geschlossen.
  • WooCommerce selbst hat keinen Button. Germanized liefert ihn mit, das steht direkt im Plugin-Code („Widerrufsbutton für WooCommerce“).
Video: Orangebytes, „Shopware 6: Widerrufsbutton (§356a BGB) einfach integrieren“ (Mai 2026).

Unabhängig vom System gilt: Rechtstexte wie AGB, Datenschutzerklärung und Widerrufsbelehrung liefert dir keins der beiden. Die kommen von einem Anwalt oder einem Dienst wie der IT-Recht Kanzlei, Händlerbund oder Trusted Shops. Und Ausreden wie „das Plugin ist doch zertifiziert“ helfen bei einer Abmahnung nicht, wenn eine Einstellung falsch ist.

Sicherheit: warum die Zahl 0 gegen 32 nicht heißt, was sie zu heißen scheint

Auf GitHub hatte Shopware in den letzten zwölf Monaten 32 veröffentlichte Sicherheitshinweise, darunter mehrere als „kritisch“ eingestufte im August und September 2026. WooCommerce hatte im selben Zeitraum null, insgesamt überhaupt nur zwei.

Das sieht nach einem klaren Sieg für WooCommerce aus. Es ist aber vor allem ein Unterschied darin, wo die Projekte ihre Lücken melden. Shopware veröffentlicht Sicherheitshinweise konsequent über GitHub. WooCommerce meldet Lücken überwiegend über die eigenen Kanäle, das Bug-Bounty-Programm von Automattic und Sicherheitsdatenbanken wie Patchstack und Wordfence. Dort tauchen jedes Jahr Lücken in WooCommerce auf, und in noch viel größerer Zahl in WooCommerce-Erweiterungen. Die GitHub-Zahl misst bei WooCommerce also fast nichts. Wir haben die Zahl trotzdem in die Tabelle genommen, weil genau diese Abfrage schnell gemacht und falsch gelesen ist.

Was sich aus der Praxis sicher sagen lässt:

  • Das größte Risiko bei WooCommerce sind Plugins. Das Ökosystem ist riesig, die Qualität sehr unterschiedlich. Ein Shop mit 30 Plugins von 20 Herstellern hat 20 Stellen, an denen ein Update zu spät kommen kann.
  • Bei Shopware sind es die Updates selbst. 53 Releases in zwölf Monaten, dazu parallel Sicherheitsupdates für 6.6 und 6.7. Wer seinen Shop nicht regelmäßig aktualisiert, läuft schnell mehrere Lücken hinterher. Und Shopware-Updates sind wegen der Plugin-Abhängigkeiten selten „nur ein Klick“.
  • Bei beiden gilt: eigene Admin-URL schützen, Zwei-Faktor-Anmeldung, keine Admin-Tools wie phpMyAdmin oder Adminer öffentlich erreichbar lassen, PHP aktuell halten. Wie man einen Server grundsätzlich absichert, steht in unserer Anleitung Linux-Server einrichten.

Eine Kleinigkeit aus dem Test: Die REST-API von WordPress verrät ab Werk unter /wp-json/wp/v2/users den Benutzernamen des Administrators, bei uns „a“. Das ist kein WooCommerce-Fehler, sondern ein altbekanntes WordPress-Verhalten. Es erleichtert aber Angriffe auf das Login. Die Shop-API von WooCommerce (/wp-json/wc/v3/products) lehnte unauthentifizierte Anfragen korrekt mit 401 ab. Die Shopware-Store-API verlangt immer einen Zugriffsschlüssel und antwortet ohne ihn mit 401.

Entwicklung und Anpassung

Wer kann es bauen?

Das ist für viele Händler die wichtigste Frage, auch wenn sie in Vergleichen selten vorkommt. WordPress-Entwickler gibt es überall, auch als Freelancer zu vernünftigen Preisen. Shopware-6-Entwickler müssen Symfony, Twig, Vue.js für die Administration und das eigene Datenmodell von Shopware kennen. Davon gibt es deutlich weniger, sie sitzen überwiegend im deutschsprachigen Raum und kosten entsprechend.

Shopware braucht PHP 8.2 bis 8.5 (laut composer.json von 6.7.15.1) und zieht über Composer 141 Pakete nach. WooCommerce läuft laut Plugin-Kopf ab PHP 7.4 und WordPress 7.0. Diese Spanne ist ein Vorteil für billiges Hosting und ein Nachteil für die Sicherheit, weil alte PHP-Versionen keine Sicherheitsupdates mehr bekommen.

Die APIs

Beide Systeme haben eine öffentliche API für Frontends, Apps und Integrationen:

  • WooCommerce Store API (/wp-json/wc/store/v1/products): lieferte für 100 Produkte 287 KB JSON, pro Produkt 37 Felder. Daneben gibt es die REST-API v3 für Verwaltungszugriffe.
  • Shopware Store API (/store-api/product): lieferte für 100 Produkte 1,1 MB JSON, pro Produkt 85 Felder. Daneben die Admin-API.

Die Shopware-Antwort ist fast viermal so groß, weil sie viel mehr mitliefert, zum Beispiel berechnete Preise pro Regel, Übersetzungen und Varianteninformationen. Für ein Headless-Frontend ist das bequem, für eine schlanke App muss man die Felder einschränken. Mehr zu diesem Ansatz steht im Artikel Was ist ein Headless CMS?.

Plugins schreiben

Ein WooCommerce-Plugin ist eine PHP-Datei mit einem Kommentarkopf und ein paar Hooks. Das ist in einer Stunde gelernt und in fünf Minuten geschrieben. Gut ist das, weil jeder etwas beitragen kann. Schlecht ist das, weil auch jeder etwas beitragen kann.

Ein Shopware-Plugin ist ein Symfony-Bundle mit composer.json, Services in XML, Migrationen, oft eigenen Entities und Twig-Erweiterungen. Wir haben selbst mehrere Shopware-Plugins gebaut. Was dabei auffällt: Shopware bricht bei Minor-Versionen gerne mal Block-Namen in Templates oder Service-Definitionen. Ein Plugin, das unter 6.6 läuft, braucht für 6.7 oft Anpassungen. Und bei geändertem JavaScript im Plugin hilft cache:clear allein nicht, die Plugin-Version muss erhöht werden, sonst liefert Shopware die alte Datei aus. Das sind die Dinge, die Agenturstunden kosten.

SEO

WooCommerce erbt die SEO-Stärken von WordPress. Mit Yoast SEO oder Rank Math hast du volle Kontrolle über Titel, Beschreibungen, strukturierte Daten und Sitemaps, und ein Blog ist direkt eingebaut. Für Shops, die über Ratgeberinhalte gefunden werden wollen, ist das ein echter Vorteil. Mehr dazu in unserem Vergleich der WordPress-SEO-Plugins.

Shopware bringt im Kern SEO-URLs, Canonicals, Meta-Felder pro Produkt und Kategorie und eine Sitemap mit. Was fehlt, ist der Blog. Viele Shopware-Shops lösen das mit einem Blog-Plugin oder mit einem WordPress-Blog auf einer Subdomain, was SEO-technisch nicht ideal ist. Was wir bei Shopware-SEO in der Praxis beachten, steht im Artikel Shopware SEO.

Unterm Strich: Bei reiner Produkt-SEO liegen beide nah beieinander. Wer viel Content macht, ist mit WooCommerce besser bedient.

B2B und Internationalisierung

Hier ist Shopware klar im Vorteil, zumindest konzeptionell.

Shopware kennt im Kern Kundengruppen, regelbasierte Preise über den sogenannten Rule Builder (12 Regeln in unserer Demo-Installation), Abläufe über den Flow Builder (31 vordefinierte Flows), mehrere Verkaufskanäle mit eigener Domain, Sprache, Währung und eigenem Sortiment. Die B2B-Komponenten wie Angebote, Freigaben und Einkäuferkonten gibt es allerdings erst ab dem Evolve-Plan, also ab 2.400 € im Monat. Wer B2B mit der kostenlosen Community Edition machen will, baut viel selbst oder kauft Plugins. Mehr dazu im Artikel zur Shopware B2B Suite.

WooCommerce kann B2B und Mehrsprachigkeit auch, aber nur über Plugins: WPML oder Polylang für Sprachen, ein Währungs-Plugin, ein B2B-Plugin für Kundengruppenpreise. Das funktioniert, und es gibt große WooCommerce-Shops, die genau so laufen. Jedes dieser Plugins muss aber mit jedem anderen zusammenspielen, und das wird bei jedem Update wieder spannend.

Für wen lohnt sich welches System?

Eine Figur an einer Weggabelung, links ein kleines Haus, rechts ein großes Lagerhaus mit Laderampen

WooCommerce ist die bessere Wahl, wenn …

  • du schon eine WordPress-Website hast und einen Shop dazunehmen willst,
  • dein Sortiment überschaubar ist (grob: bis wenige Tausend Produkte, wenige Varianten),
  • Inhalte wie Blog, Ratgeber und Rezepte dein wichtigster Weg zu Kunden sind,
  • du wenig Budget hast und Dinge selbst machen oder mit einem Freelancer lösen willst,
  • du digitale Produkte, Kurse oder Mitgliedschaften verkaufst, wo WordPress ohnehin stark ist.

Shopware ist die bessere Wahl, wenn …

  • der Shop dein Hauptgeschäft ist und nicht ein Anhang einer Website,
  • du viele Varianten, Staffelpreise, Kundengruppen oder Großkunden hast,
  • du mehrere Länder, Sprachen oder Marken aus einem System bedienen willst,
  • du mit einer Agentur arbeitest oder ein eigenes Entwicklerteam hast,
  • du ab Werk deutsches Recht und deutsche Gepflogenheiten willst.

Und wenn keins passt?

Wenn du gar nicht selbst hosten willst, ist ein gehostetes System wie Shopify oft die ehrlichere Antwort. Den Vergleich dazu haben wir in Shopify vs Shopware durchgerechnet, und einen breiteren Überblick gibt es im Artikel Bestes Shopsystem.

Wechsel zwischen WooCommerce und Shopware

Ein Wechsel ist in beide Richtungen möglich, aber nie ein Knopfdruck. Produkte, Kategorien, Kunden und Bestellungen lassen sich mit Migrationswerkzeugen übertragen. Shopware bietet einen eigenen Migrationsassistenten für einige Quellsysteme, für WooCommerce gibt es Dienstleister und Werkzeuge von Drittanbietern. Was nicht automatisch mitkommt:

  • Passwörter der Kunden. WordPress und Shopware hashen Passwörter unterschiedlich. Entweder müssen alle Kunden ein neues Passwort setzen, oder man baut eine Übergangslösung, die alte Hashes beim ersten Login umwandelt.
  • URLs. Ohne saubere 301-Weiterleitungen von jeder alten auf die passende neue Adresse verlierst du Rankings. Bei einem Shop mit Tausenden Produkten ist das ein eigenes Projekt.
  • Plugin-Funktionen. Alles, was bei WooCommerce ein Plugin gemacht hat, muss bei Shopware neu gelöst werden, und umgekehrt.
  • Theme und Design. Wird immer neu gebaut.

Unsere Erfahrung: Ein Systemwechsel kostet mehr als die meisten erwarten, und er lohnt sich nur, wenn das alte System wirklich an seine Grenze kommt. „Shopware ist professioneller“ allein ist kein Grund.

Was wir nicht gemessen haben

Damit niemand mehr aus diesem Artikel liest, als drin steht:

  • Wir haben keine großen Shops gemessen. 300 Produkte bei WooCommerce und 16 bei Shopware sagen nichts darüber, wie sich beide bei 50.000 Artikeln verhalten.
  • Wir haben keinen Checkout unter Last getestet. Warenkorb und Kasse umgehen jeden Seitencache und sind in echten Shops die eigentliche Engstelle.
  • Wir haben WooCommerce nicht mit funktionierendem Seitencache gemessen (siehe oben).
  • Die Datenbank-Server waren unterschiedlich (MariaDB 11 gegen die MySQL-Version der dockware-Box), und die PHP-Versionen auch (8.3.36 gegen 8.3.13).
  • Die Codezeilen sind kein Qualitätsmaß. WooCommerce hat mehr PHP-Zeilen im Plugin als Shopware im ganzen Kern, weil viel Code für Abwärtskompatibilität, Blocks und Admin-Oberflächen drin steckt. Shopware lagert dafür viel in Symfony und andere Composer-Pakete aus, die nicht mitgezählt sind. Mehr Zeilen heißt nicht schlechter und weniger Zeilen nicht besser.

Häufige Fragen zu WooCommerce vs Shopware

Ist WooCommerce besser als Shopware?

Nicht allgemein. WooCommerce ist besser für kleine bis mittlere Shops, die an einer WordPress-Website hängen und viel Content machen. Shopware ist besser für Shops, bei denen der Handel das Hauptgeschäft ist, mit vielen Varianten, Kundengruppen oder mehreren Ländern. Die Frage ist nicht, welches System besser ist, sondern welches zu deinem Geschäft passt.

Was ist günstiger, WooCommerce oder Shopware?

Für kleine Shops fast immer WooCommerce: günstigeres Hosting, viele kostenlose Plugins, günstigere Entwickler. Beide Grundsysteme kosten keine Lizenz. Bei Shopware kommen oft monatliche Plugin-Mieten und teurere Agenturstunden dazu. Bei sehr großen Shops kann sich das verschieben, weil man in WooCommerce viel nachbauen muss, was Shopware mitbringt.

Ist Shopware schneller als WooCommerce?

In unserem Test war Shopware im Produktivmodus ohne Seitencache pro Seite schneller (68 ms gegen 115 ms Produktseite), unter Last lagen beide gleichauf bei rund 95 bis 99 Anfragen pro Sekunde. Mit dem eingebauten HTTP-Cache war Shopware bei 11 ms und rund 483 Anfragen pro Sekunde. WooCommerce erreicht ähnliche Werte nur mit einem zusätzlichen Seitencache.

Brauche ich für WooCommerce in Deutschland ein extra Plugin?

Praktisch ja. Ab Werk zeigt WooCommerce weder „inkl. MwSt. zzgl. Versand“ noch Grundpreise an, und es hat keinen Widerrufsbutton. Üblich sind Germanized oder German Market. In unserem Test kostete Germanized rund 60 bis 70 ms Ladezeit pro Seite.

Kann ich mit WooCommerce B2B machen?

Ja, über Plugins für Kundengruppenpreise, Mindestmengen, Nettopreise und Rechnungskauf. Für einfache B2B-Fälle reicht das. Für komplexe Fälle mit kundenspezifischen Preisen, Freigabeprozessen und Einkäuferkonten ist Shopware besser vorbereitet, allerdings sind die B2B-Komponenten dort erst ab dem Evolve-Plan enthalten.

Welches System ist sicherer?

Keins pauschal. Bei WooCommerce kommt das größte Risiko aus Plugins von Drittanbietern. Bei Shopware kommt es eher daraus, dass Updates aufwendig sind und deshalb oft liegen bleiben. Shopware hatte auf GitHub 32 Sicherheitshinweise in zwölf Monaten, WooCommerce null. Das liegt aber vor allem daran, dass WooCommerce seine Lücken über andere Kanäle meldet. Sicher ist der Shop, der aktuell gehalten wird.

Ist Shopware kostenlos?

Die Community Edition ist kostenlos und steht unter der MIT-Lizenz, ohne Umsatzgrenze. Die kommerziellen Pläne Rise, Evolve und Beyond kosten ab 600 € beziehungsweise 2.400 € im Monat oder werden individuell berechnet. Dazu kommen bei allen Varianten Hosting, Plugins, Entwicklung und Wartung.

Kann ich von WooCommerce zu Shopware wechseln?

Ja. Produkte, Kategorien, Kunden und Bestellungen lassen sich migrieren. Kundenpasswörter, URLs, Plugin-Funktionen und das Design müssen aber neu gelöst werden. Plane für einen Wechsel bei einem mittelgroßen Shop eher Wochen als Tage ein, und vergiss die 301-Weiterleitungen nicht.

Brauche ich für Shopware einen eigenen Server?

Für einen produktiven Shop empfehlen wir mindestens einen eigenen VPS mit 4 GB RAM oder einen spezialisierten Shopware-Hoster. In unserem Test belegte der Shopware-Container unter Last rund 855 MB RAM, ohne Suchserver und ohne Nachrichtenwarteschlange. Klassisches Shared Hosting für ein paar Euro im Monat reicht für Shopware selten.

Was ist besser für SEO?

Für Produktseiten sind beide gleichwertig. Für Content-SEO mit Blog und Ratgebern ist WooCommerce dank WordPress klar im Vorteil, weil Shopware im Kern keinen Blog hat.

Welches System nutzen mehr Shops?

WooCommerce ist weltweit deutlich verbreiteter, das Plugin hat laut WordPress.org über 7 Millionen aktive Installationen. Shopware ist vor allem im deutschsprachigen Mittelstand stark und weltweit eine Nische. Für die Entscheidung ist das aber weniger wichtig, als es klingt. Wichtiger ist, ob du in deiner Region gute Entwickler für das System findest.

Fazit: WooCommerce vs Shopware

WooCommerce und Shopware konkurrieren seltener miteinander, als es die vielen Vergleichsartikel vermuten lassen. Sie lösen unterschiedliche Probleme. WooCommerce ist die beste Wahl, wenn du eine Website mit Shop willst, schnell und günstig starten möchtest und Inhalte dein Motor sind. Shopware ist die bessere Wahl, wenn du einen Shop mit Website willst, das Sortiment komplex ist und du das Budget für eine Agentur oder ein eigenes Team hast.

Unsere Messungen haben das an mehreren Stellen bestätigt. WooCommerce startet in Sekunden und braucht wenig Speicher, aber du baust dir Rechtssicherheit, Cache und Spezialfunktionen aus Plugins zusammen, und jedes kostet Ladezeit. Shopware bringt Cache, deutsches Recht und ein echtes Handels-Datenmodell mit, ist aber schwerer, braucht mehr Server und mehr Fachwissen, und es wird oft aktualisiert.

Wenn du unsicher bist, stell dir eine einfache Frage: Ist dein Shop in drei Jahren ein Anhang deiner Website oder dein Hauptgeschäft? Im ersten Fall nimm WooCommerce. Im zweiten Fall schau dir Shopware genauer an.